Mode an der Front: Amerikas Kleidung im Bürgerkrieg
Wie hängen Kleidung und Konflikt zusammen? Was verraten ein Reifrock, ein Soldatenhemd oder eine Krankenschwesterschürze über ein Land, das sich im Krieg mit sich selbst befindet?
Begleiten Sie Emma Rowland am 11. Juli 2026 um 14:00 Uhr im Clara Barton Missing Soldiers Office Museum auf eine faszinierende Reise in die Kleidung und materielle Kultur des Amerikanischen Bürgerkriegs. Dieser reich bebilderte Vortrag beleuchtet die Kleidung der Amerikaner – vom Schlachtfeld bis zur Heimatfront – und was diese Kleidungsstücke über Identität, Überleben, Patriotismus und tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen aussagen. Die Gäste erfahren mehr über: Die Kriegskleidung von Frauen, von alltäglicher Arbeitskleidung bis hin zur ikonischen Silhouette der 1860er Jahre. Wie Knappheit, Blockaden und industrielle Umbrüche das Angebot an Kleidung, Näh- und Reparaturmöglichkeiten veränderten. Die Kleidung von Soldaten und Krankenschwestern, darunter auch Clara Bartons Kriegskleidung. Die verborgene Arbeit in der Bekleidungsindustrie, von versklavten Näherinnen bis hin zu Fabrikarbeitern im Norden. Was erhaltene Kleidungsstücke und Primärquellen über Rasse, Klasse, Geschlecht und Widerstandsfähigkeit während des Krieges aussagen. In Clara Bartons erhaltener Pension, in der sie lebte, während sie sich auf die Suche nach vermissten Unionssoldaten begab, verknüpft dieses Programm die materielle Kultur mit den menschlichen Schicksalen, die den Konflikt prägten. Besucherinnen und Besucher gewinnen ein tieferes Verständnis für Kleidung als Artefakt und Zeuge einer der turbulentesten Epochen der amerikanischen Geschichte. Das Programm ist ideal für Modehistoriker, Bürgerkriegsforscher, Museumsfachleute und alle, die sich für die gelebten Erfahrungen hinter der Kleidung des 19. Jahrhunderts interessieren.
Emma Rowland ist Museumspädagogin und Kostümbildnerin. Ihre Arbeit beleuchtet die Sozial- und Kulturgeschichte der amerikanischen Kleidung. Sie arbeitet mit dem Lee-Fendall House Museum zusammen und ist für Alexandria Colonial Tours tätig, wo sie historische Kleidung für öffentliche Programme erforscht, anfertigt und interpretiert. Emmas Arbeit verbindet Archivforschung, materielle Kulturforschung und Erzählkunst, um Modegeschichte für ein modernes Publikum zugänglich und fesselnd zu gestalten.
Diese Präsentation ist im Eintrittspreis des Museums enthalten und kostenlos für Mitglieder.
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