Markus Wolfs Memoiren über den Kalten Krieg
1989 veröffentlichte der berüchtigte ostdeutsche Spionagechef Markus Wolf ein unerwartetes Buch Die Troika: Eine Geschichte über drei Familien, Freundschaft und den Kalten Krieg. Die Troika Die Geschichte folgt drei Jungen und ihren kommunistischen Exilfamilien – zwei aus Deutschland, eine aus den USA –, die in den Wirren des Großen Terrors Stalins in den 1930er Jahren in Moskau tiefe Kindheitsfreundschaften schließen. Durch die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs auseinandergerissen, landen sie in verschiedenen Teilen der Welt, während sie heranwachsen, das Chaos des Krieges überleben und darum ringen, die ihnen als junge Männer vermittelten Prinzipien zu bekräftigen oder aufzugeben.
Die Troika erscheint nun erstmals in englischer Übersetzung. Was waren Wolfs Absichten mit dieser introspektiven und nostalgischen Autobiografie? Diskutieren Sie heute Abend mit den Herausgebern über dieses ungewöhnliche Buch. Dr. Christian F. Ostermann, Forschungsprofessor an der Universität von Maryland und Geschäftsführer des National Cold War Center; und Dr. Katharina FriedlaTaube Family Curator for European Collections/Research Fellow, Hoover Institution Library & Archives. Dr. Hope M. HarrisonProfessor für Geschichte und Internationale Beziehungen an der George Washington University wird die deutsche Geheimdienstarbeit im Kontext des Kalten Krieges und der Teilung Deutschlands beleuchten. (Historiker von SPY) Dr. Mark Jacobson wird diesen Einblick in Wolfs gelebte Erfahrung der komplizierten Ideologien des zwanzigsten Jahrhunderts und der übermäßigen Rolle des Spionagechefs in Ostdeutschland moderieren.
Die Troika wird während des Programms und online zum Kauf und zur Signierung erhältlich sein.
Bei der Präsenzveranstaltung stehen freie Sitzplätze zur Verfügung, die nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ vergeben werden.
In Zusammenarbeit mit der Hoover Institution.