Erforschen Sie, wie nationale Gedenkveranstaltungen dazu beitragen, neue Trends in der Geschichtsauffassung zu verdeutlichen, zu konkretisieren und zu beschleunigen.
In ihrem Vortrag wird Dr. MJ Rymsza-Pawlowska auf ihr Buch zum 200-jährigen Jubiläum der USA von 1976, „History Comes Alive: Public History and Popular Culture in the 1970s“, sowie auf laufende Forschungsprojekte zur Auseinandersetzung der Amerikaner mit Geschichte eingehen. Sie wird untersuchen und erklären, wie nationale Gedenkfeiern dazu beitragen, neue Trends in der Geschichtsbetrachtung zu verdeutlichen, zu festigen und zu beschleunigen. Wie wird das bevorstehende 500-jährige Jubiläum die heutige Geschichtsauffassung widerspiegeln?
MJ Rymsza-Pawlowska ist eine interdisziplinäre Kulturhistorikerin mit Schwerpunkt auf den USA des 19. und 20. Jahrhunderts und außerordentliche Professorin für Geschichte und Public History an der American University. Sie ist Autorin des Buches „History Comes Alive: Public History and Popular Culture in the 1970s“ (University of North Carolina Press, 2017), das die Entstehung einer intensiven Auseinandersetzung mit der Vergangenheit in der amerikanischen Nachkriegskultur nachzeichnet, sowie zahlreicher Artikel in Fachzeitschriften. Sie ist Stipendiatin des New America Us@250-Programms und Forschungsmitarbeiterin der Smithsonian Institution. Ihre Arbeit wurde unter anderem in folgenden Publikationen vorgestellt: Die Washington Post, New York Times, Bloomberg , Zeit Magazin, und 2022 war sie eine gefragte Kommentatorin in der Netflix-Serie „DB Cooper, Where Are You?“. Dokumentarfilm.